Die Semperoper in Dresden

Die Semperoper ist ein Genuss, selbst wenn man darin kein Konzert oder eine Opernaufführung miterlebt. Allein die Architektur ist ein Leckerbissen. Obwohl das Gebäude von vielen Besuchern als das Highlight in Dresden angesehen wird, behaupte ich – nicht weniger euphorisch – : Es ist nur eines der Highlights von Dresden.

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In gut organisierten Führungen geht es zuerst in das untere Rundfoyer, dann in die Vestibüle. Neben den Ausführungen zu Geschichte und Architektur haben mich besonders die handwerklichen Techniken fasziniert, zum Beispiel die verschiedenen Methoden zur Herstellung künstlichen Marmors und der Aufwand,  der dabei betrieben wurde.

Vestibül

Vestibül

Beeindruckend sind auch die Deckengemälde in den Vestibülen, besonders den oberen, und auch die Lünettengemälde ebenda und im oberen Rundfoyer.
Schließlich betraten wir den Zuschauerraum mit dem Parkett und den heute nur noch vier Rängen.

Zuschauerraum

Zuschauerraum

Wir erhielten Auskunft über physikalisch-akustische Vorzüge des Raumes und wurden auf die Uhr über der Bühne aufmerksam gemacht, die die Stunden in römischen, die Minuten  in arabischen Ziffern anzeigt. Zudem gab es selbstverständlich einen Abriss der Geschichte des Hauses.
Nachdem Sempers „Erstes Königliche Hoftheater“ bereits nach wenigen Jahren 1969 durch einen Brand zerstört wurde, entstand ab 1871 das „Zweite Königliche Hoftheater“, das im Februar 1945 weitgehend zerstört wurde. 1985 wurde dann an dieser Stelle ein drittes Mal ein Theater errichtet, das als Semperoper so bekannt und berühmt ist.

Wir hatten das Glück, einen leidenschaftlich berichtenden Führer zu haben, und eine Erlaubnis zum Fotografieren erhielten wir für 2 Euro. Vor dem Gebäude, nahe dem Eingang, steht ein Schild mit dem Monatsplan, wann Besichtigungen möglich sind. Die Zeiten richten sich danach, wann Proben in dem Haus stattfinden.



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