Das Weihnachtsmuseum der Käthe Wohlfahrt in Rothenburg ob der Tauber

Es ist Ende August, ich erwarte das Eintreffen von Spekulatius und Dominosteinen in den Supermärkten täglich. Damit steht dann wieder Weihnachten vor der Tür.

 Und das lässt mich an Rothenburg ob der Tauber und an Käthe Wohlfahrt denken.

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 Man mag dem Käthe Wohlfahrt-Ganzjahres-Weihnachts-Vermarktungs-Rummel kritisch gegenüberstehen, das Weihnachtsmuseum,  von der gleichen Unternehmensgruppe betrieben, erscheint mir höchst interessant.
Die geschichtliche Entwicklung des Weinachtsfestes wird verständlich beschrieben und dargestellt, ebenso die Geschichte von Weihnachtsbaum und – mann, die Moden des Weihnachtsbaum Schmückens sowie die Entwicklung des Schmucks unter handwerklichen und industriellen Gesichtspunkten, einschließlich – in meinen Augen – superkitschigen Ablegern von Christbaumkugeln und anderem Schmuck für den Weihnachtsbaum.
Faszinierend der Weihnachtsbaumständer als Spieluhr, auf dem sich der Baum dreht.

Und noch eine Sache habe ich gelernt:
Wir haben da jedes Jahr einen Baum im Kombinationsschmuck. Das ist im Fachjargon ein Baum, an den Schmuck verschiedener Art angehängt wird wie bei uns z.B. ein Sammelsurium mit Erinnerungen aus einigen Jahrzehnten, wie ererbte Kugeln, die Spitze, die unser Sohn vor vielen Jahren bei einem Glasbläser gekauft hat, Pappmaschee-Kugeln von Harrods, Kugeln, von unseren Kindern vor mehr als 25 Jahren bemalt, Figuren, eingekauft im Erzgebirge, oder Zinnfiguren aus Bayer und Österreich.

Wir waren im November bei herrlicher Leere in Rothenburg und im Deutschen Weihnachtmuseum.

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2 Kommentare on “Das Weihnachtsmuseum der Käthe Wohlfahrt in Rothenburg ob der Tauber”

  1. lakritze sagt:

    Sich drehende Bäume! Die Lösung für Leute mit geschenktem Schmuck („du kannst doch Tante Margas Engel nicht schon wieder nach hinten hängen, die merkt das doch!“) — und der wahrscheinlich erste Weihnachtsbeitrag des Jahres. 🙂

    • philipp1112 sagt:

      Ja, lakritze, ich war vor Bahlsens Spekulatius da!

      Da nun aber viele Leute ihre Herbstwanderungen, -urlaube und Wochendtrips planen, dachte ich, dass an der Zeit sei, mal wieder auf Rothenburg ob der Tauber aufmerksam zu machen.


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