Der frühe Vogel fängt den Wurm – oder : 16 Meisenknödel für eine Meise

Auf eine Meise kommen in Wiesbadens Randbezirken 16 Meisenknödel. Das sagte im letzten Winter ein Vertreter des NABU. Das heißt, man muß sich schon beträchtlich anstrengen, um Meisen und andere Gefiederte an Futterglocke, -häuschen und Meisenknödel als Gast zu haben.

Frei nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm!“ habe ich nun bereits Mitte September meine Einladung an Meise & Co durch Aufhängen befüllter Futtercontainer ausgesprochen. Natürlich mit Inhalt vom Feinsten: Erdnußbruch. Der hat auch den Vorteil, dass aus nicht verzehrten Stücken im nächsten Jahr keine Sonnenblumen an nicht erwünschten Stellen oder unerwünschten Pflanzen im Garten wachsen.

Der Erfolg war überwältigend: Nach Erstinspektion durch einen Spatzen kamen Kohl- und Blaumeisen zu einem ersten Imbiss und danach mein alter Bekannter, der Eichelhäher.

Jetzt muß ich die Schar nur bei der Stange halten, ihr gut zureden, sich nicht von den Meisenknödeln in Nachbars Garten verführen zu lassen. Auch, wenn in diesem Jahr durch noch mehr Knödel versucht werden würde, mir meine Gäste abspenstig zu machen.


6 Kommentare on “Der frühe Vogel fängt den Wurm – oder : 16 Meisenknödel für eine Meise”

  1. karu02 sagt:

    Bei uns gibt es gar keine Knödel und doch sind die Meislein schon da. Heute morgen knackten sie in bewährter Manier die Walnüsse auf der Terrasse.

  2. karu02 sagt:

    Vielleicht pflanzt Du einfach einen Walnussbaum, den haben die Nachbarn sicher nicht. Allerdings wachsen dann auch immer neue Bäume an unerwünschten Stellen.

  3. Lakritze sagt:

    Wenn die Meisen so genudelt werden, müßten sie da nicht viel runder sein? Sozusagen knödelig?

  4. karu02 sagt:

    🙂 Deshalb meine ich ja, sie müssten erst mal arbeiten für ihr Brot, also knacken in dem Fall. Außerdem sagt der NABU, man soll sie erst füttern, wenn wirklich Not an der Meise ist.

  5. philipp1112 sagt:

    Ich bin mir bewußt, dass ich durch mein egoistisches Verhalten gegen die Empfehlungen des NABU verstosse. Andererseits habe ich aber den Bericht eines Ornithologen gelesen, der auf die Notwendigkeit des Fütterns in städtischen Regionen hinwies, da dort das natürliche Nahrungsangebot wegen der hohen Population von Meisen & Co nicht ausreichend sei – besonders zu Zeiten, in denen die Bruten aufgezogen werden.
    Ob das stimmt, weiß ich nicht. Vielleicht war der Beitrag oder – falls es das gegeben hat – die zu Grunde liegende Studie – ja auch von einem Tierfutterhersteller gesponsort.

  6. Herbstbaum sagt:

    So einen Spender hätte ich gerne mit ungesalzenen Cashwekernen für mich😉


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