Zeit, Feigenmarmelade zu kochen

Damit ich im nächsten Jahr auf die Feigenschwemme unseres, in diesem Jahr gepflanzten kleinen Feigenbäumchens vorbereitet bin – und weil ich es auch nicht abwarten konnte -, habe ich nun Feigenmarmelade gekocht.

Das erste Mal vor drei Wochen, nun schon wieder. Beim ersten Mal habe ich eine etwas säuerliche Variante hergestellt (700g vollreife Feigen, Saft von 2 Zitronen, 500g Gelierzucker 2:1). Nach dem Abspülen unter fließenden Wasser wurden die Früchte mit Küchenpapier abgetrocknet, Stiel und Blütenansatz entfernt und die Schale abgezogen. Das geht bei vollreifen Früchten gut, man kann aber auch die Schale dranlassen und mit verarbeiten. Die Früchte werden in Stücke geschnitten, ich habe sie zudem püriert, schließlich Zitronensaft und Gelierzucker hinzugefügt. Während bei mir ein Backautomat die weitere Arbeit mit einem „Konfiture-Programm“ verrichtet, kann die Feigenmarmelade natürlich auch „klassisch“  im Edelstahlkochtopf gekocht werden (Unter Rühren langsam aufkochen lassen , dann etwa 5 Minuten kochen lassen).

Besser schmeckt mir allerdings die Feigenmarmelade, wenn sie süßer ist. Dabei nehme ich zu 600g Feigen 150g frisch gepreßten Orangensaft und den Saft einer halben Zitrone. Zusammen mit 500g Gelierzucker 2:1 ergibt es eine ganz feine Marmelade für Süßmäuler wie mich.

Das muß jetzt reichen bis zur eigenen Ernte!


5 Kommentare on “Zeit, Feigenmarmelade zu kochen”

  1. ottogang sagt:

    Hmm, bisher habe ich noch keine Feigenmarmelade gegessen, ob sich daran etwas ändern läßt ?

  2. vilmoskörte sagt:

    Hmm, das klingt gut. Aber als Purist würde ich diese Marmelade maximal mit Zitrone und sonst nichts machen. Aber ich mache sie ja nicht, ich esse sie nur😉

  3. philipp1112 sagt:

    @ Ottogang: Selbstessen macht fett!🙂
    @ Vilmoskörte: Beim Marmeladekochen bin ich nicht sehr experimentiretfreudig. Bei der Feigenmarmelade wollte ich nur durch eine geringfügige Änderung der Rezeptur eine etwas weniger süße Variante kochen als es Feigemarmelade pur ist. Etwas weniger süß ist sie bei Zugabe von Orangen, einen leicht sauren Geschmack erhält man – wie zu erwarten – bei größerer Zugabe von Zitrone.

  4. […] ich im letzten Jahr ausprobiert: Pfälzer Feigenmarmelade mit einem größeren Anteil Orangensaft:https://philipp1112.wordpress.com/2010/10/07/zeit-feigenmarmelade-zu-kochen/  Dabei gefiel mir jedoch nicht, dass der Orangengeschmack recht stark durck kam und das […]

  5. Philipp Elph sagt:

    Habe gerade wieder Feigenmarmelade gekocht.
    1,5 kg reife Früchte (Stiel und Blüte abgeschnitten), Saft einer Zitrone, 1 kg Gelierzucker 2:1 – wunderbar!


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