Was ein bayrischer Ministerpräsident – im Krimi – so trinkt!

Und das teilt uns der bayrische Autor eines Kriminalromans, der in Oberbayern spielt und den das Garmisch-Partenkirchner Tageblatt als „witzig, tiefsinnig und mit einer Prise bösem Humor“ bezeichnet, den Lesern mit, nachdem der Kumpel des MP bereits „seinen Ekel mit einem Schluck Whisky herunterspülte“: „Auch der bayrische Landesvater mußte sich mit einem großen Schluck beruhigen. Er spürte, wie ihm die Hitze, die der Methylalkohol in seinem Inneren verursachte, ein wohliges Entspannungsgefühl bereitete.“

Glück gehabt, der Landesvater, andere werden nach dem Genuß von Methyalkohol blind, manche sterben gar. Ein Bayer offensichtlich nicht, denn im weiteren Verlauf des Kriminalromans erfreut er sich bester Gesundheit!

Hat der Autor wohl damals den Chemieunterricht geschwänzt, Heinz Rühmann nicht in der „Feuerzangenbowle“ gesehen – und nicht nur der Autor, sondern auch die Lektorenschar des Verlags, bei der er sich am Ende des Buches artig bedankt.

Bitte Herr Autor, sag’s Deinen Kindern: Hände weg von Methylalkohol!


One Comment on “Was ein bayrischer Ministerpräsident – im Krimi – so trinkt!”

  1. cablee sagt:

    Mir stehen so manches Mal die Haare zu Berge, wenn ich in der Tagespresse lese, wie es mit Infos in Sachen Naturwissenschaft… zum Besten steht. Da habe ich – und ich bin keine Nobelpreisträger😉 – oft das Gefühl, dass für Recherchen keine Zeit oder kein Interesse vorhanden ist, man Pi mal Daumen irgend etwas hinklatscht und hofft, dass es keiner merkt.


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