Radfahren auf Usedom

P1000522Die Vorstellung, die Insel Usedom sei flach wie ein Brett, haben wir bei einer Tour rund um den Gothensee schnell aufgegeben. Einige Hügel sind für wenig trainierte Radfahrer schon herausfordernd, Abfahrten können zu rasantem Abenteuer werden.

Während es entlang der Ostsee zwischen Swinemünde und Karlshagen bis auf ein kleines Stück nordwestlich von Bansin nahezu eben ist und es sich auf Fahrradwegen radeln lässt, fehlen im Inselinneren häufig seperate Radwege. Radrouten sind dort auf teilweise maroden und schmalen Landstraßen ausgewiesen und zwischendurch gibt es die ein oder andere Welle, die doch Etliche zum Schieben veranlasst, oder eine unbefestigte sandige Wegstrecke.

Abseits der Strandpromenade zwischen Bansin und Swinemünde hält sich der unmotorisierte und durch Pedelecs erweiterte Zweiradverkehr in Grenzen, dagegen schieben sich teilweise lange Kolonnen in Strandnähe durch die Kaiserbäder bis über die Grenze nach Swinemünde.

Trotzdem haben wir es genossen, die Räder dabei zu haben. Wir waren vom Ausgangspunkt Heringsdorf schnell in den umliegenden Orten und konnten so die Küstenregion gut kennenlernen, ohne das Auto aus der Garage holen zu müssen.

Möchte man in Küstennähe nur eine Strecke befahren, können Rad und Radler in die andere Richtung mit der Inselbahn transportiert werden.

Als Rundtour bietet sich auch der 56 km lange Feininger-Radweg an, eine Tour zu den Malorten Lyonel Feiningers auf Usedom.

Wir hatten unsere Räder mit in den Urlaub genommen und sie jeden Tag genutzt. Auf der Insel sind aber auch an vielen Stellen recht gute Räder für ca. 7€/Tag bis 15€/Tag (Pedelecs) zu mieten.

 


6 Kommentare on “Radfahren auf Usedom”

  1. karu02 sagt:

    Danke für die nützlichen Hinweise. Die „Malorte“ würde ich auch gerne besuchen, steht auf der Liste.

  2. interessanter Bericht ! Danke !

  3. richensa sagt:

    Das ist immer die Frage: Eigenes Rad mitnehmen (auf dem Dach des Autos oder hinten am Heck, höhere Spritkosten) oder eines mieten (wie komme ich damit zurecht/ sind gute am Urlaubsort zu haben?)…

    • Philipp Elph sagt:

      Wir haben die Räder 7 Tage täglich genutzt, hatten sie über 800 km pro Richtung auf dem Gepäckträger der Anhängerkupplung transportiert. Zusatzbenzinkosten ca 40 €. Für 7 €/Tag gab es nahezu neue Räder zu mieten. D.h. 6 „Leihradtage“ entsprechen etwa den Mehrkosten.

  4. cablee sagt:

    Ach, wie schön, Philipp. Das weckt Erinnerungen. Wir sind auch mal vor ein paar Jahren auf Usedom gewesen und dort geradelt.


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