Frances Hodgson Burnett: Der kleine Lord

Exif_JPEG_PICTUREJedes Jahr zur Weihnachtszeit ist es für mich eine liebe „Pflicht“, im Fernsehen diesen herrlichen Film Der kleine Lord mit Ricky Schroder als Cedric bzw Lord Fauntleroy  und Sir Alec Guinness als Cedrics Großvater, den Lord von Dorincourt, zu sehen.  Nicht immer kann ich mir Tränen der Rührung verkneifen, nie bei der Schlußszene, wenn Lord Fauntleroy „erwidert“ und die Hände seiner Mutter und die seines Großvaters zusammenführt.

Es ist ein Film, von dem ich überzeugt bin, dass er zumindest ebenso gelungen ist wie das Buch. Die Charaktere werden von den Akteuren hervorragend dargestellt, die Handlung und das ganze Drumherum ist stimmig, stimmungsvoll, nie schmalzig.

Der Film von 1980 basiert auf dem im Jahr  1886 erschienenen Roman Little Lord Fauntleroy von Frances Hodgson Burnett.

Mir liegt diese Geschichte vor in der deutschen Übersetzung und Bearbeitung von Maria Berger, 1. Auflage 1989.  Schon einige Male habe ich angefangen, das Buch zu lesen. Ich habe nie mehr als die ersten Seiten geschafft. Nichts begeistert mich an dieser Fassung so, wie es der Film tut. Und so habe ich es auch dieses Mal wieder weggelegt und schaue mir heute abend den Film an.

Es mag sein, dass es inzwischen bessere Übersetzungen gibt, aber ich brauche sie nicht.


7 Kommentare on “Frances Hodgson Burnett: Der kleine Lord”

  1. puzzleblume sagt:

    Wenn man das Buch zuerst gelesen hat, geht es mit dem Film umgekehrt so.

  2. Ich habe das Buch irgendwann in den späten siebziger Jahren bekommen und als Kind immer wieder gelesen. Es hat mir immer sehr gut gefallen und ich glaube, nach Weihnachten muss ich mal in den Keller stapfen und eine Buch-Bergung vornehmen. Allerdings gehört auch der Film zum Weihnachts-Pflichtprogramm bei mir – genau wie die berühmten drei Haselnüsse😉

  3. Utasflow sagt:

    Ich habe mir heute „Drei Haselnüsse für Aschenbrödle“ als Weihnachtsfilm angeschaut. Den kleinen Lord habe ich als Jugendliche gelesen und den Großvater als streng und kantig empfunden. In der TV-Fassung empfinde ich ihn zu glatt.

    • Philipp Elph sagt:

      Die mir vorliegende Übersetzung/Bearbeitung hat mir gar nicht gefallen. Da muss ich wohl mal zum Original greifen.
      Und die drei goldenen Nüsse hab ich natürlich heute auch gesehen!
      Das Wunder von Manhattan hab‘ ich dieses Jahr vermißt. Der Film gehört auch zu meinen vorweihnachtlichen Couch-potatoe-Aktivitäten.
      Dann natürlich während Du schliefst. Und Ebenezer Scrooge in allen Variationen.

      • Utasflow sagt:

        In meiner Kindheit sah ich regelmäßig „Der Dieb von Bagdad“ Heiligabend nachmittags. Der Film verkürzte die Zeit des Wartens und war fantastisch in seiner Art, wie es andere Filme der Zeit nicht waren. Eben etwas Besonderes, dass es nur an Weihnachten gab.
        Ich wünsche Dir und Deiner Familie Frohe Weihnachten!
        Uta

  4. richensa sagt:

    Ja, als Film gehört er inzwischen zu den Weihnachtsklassikern. Ebenso wie die „Drei Nüsse für Aschenputtel“. Bei mir kommt noch der herrlich überdrehte Film der Grizzwoldfamilie dazu, der in deutscher Übersetzung „Hilfe, es weihnachtet sehr“ (oder so ähnlich).


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