Ene Besuch im Opel-Zoo in Kronberg

Jungbulle Tamo

Jungbulle Tamo

Ene Besuch im Zoo, oh, oh, oh, oh,
Nä wat is dat schön, nä, wat es dat schön.

Da würde Willy Millowitsch mit Freude sein Liedchen trällern, wenn er jetzt hierher in den Kronberger Opel-Zoo kommen könnte:
Das Elefantenhaus und das Freigehege für die drei alten Elefanten-Tanten und Jungbullen Tamo ist seit einem Jahr fertigestellt. Das Haus ist sehr geräumig, die Außenanlage mit 7.700 m² erscheint riesengroß. Angemessen für die Dickhäuter.

Rothschild-Giraffe, 3 Monate alt

Rothschild-Giraffe, 3 Monate alt

Zusammen mit dem großzügigen Savannengehege für Giraffen, Zebras, Impalas und Gnus sowie der begehbaren Voliere mit Störchen, Ibissen, Fasanen und anderen Vogelarten ist die Elefantenanlage für mich das Highlight des Zoos.
Für die kleine Enkeltochter sind Streichelzoo, Pony- und Kamelreiten und die Spielplätze natürlich mindestens genauso interessant.
Jetzt ist nur zu hoffen, dass auch das Flusspferd eine nettere Umgebung erhält und sich für einen Neubau einer Anlage genügend Spender finden.

Jede Menge Streichelschafe, -ziegen und -esel

Jede Menge Streichelschafe, -ziegen und -esel

Denn der große Unterschied zum Frankfurter Zoo und anderen städtischen Zoologischen Gärten wird der Opel-Zoo nicht regelmäßig mit Öffentlichen Mittel subventioniert. Das mag auch der Grund sein, weshalb die Eintrittspreise über denen des Frankfurter Zoos liegen, trotzdem zieht es uns hierher und nicht zwischen die beengte Tierhaltung in Frankfurt. Zudem stehen jede Menge kostenfreie Parkplätze zur Verfügung – und das kompensiert schon die Differenz bei den Eintrittspreisen.
Zwar ist die Artenvielfalt nicht so riesig, aber neben heimischen Tierarten sind auch genügend Exoten anzuschauen.

Gepard hinter Glas

Gepard hinter Glas

Bei den Exoten erwähnenswert: Geparden, von denen einer in nur 20 cm Entfernung der Besucher hinter einer Glasscheibe Siesta hält. Und in der Voliere, die Schwarzstörche, die sich nicht dazu bringen ließen, sich fotogen zu prädentieren. Fotogen dagenen der Königsfasanen-Hahn (Syrmaticus reevesii), den wir uns in der Voliere bis auf wenige Zentimeter nähern konnten.

Ein gelungener Ausflug für die ganze Familie. Übrigens: Pommes mit Ketchup und/oder Majo gibt’s da auch – und das zu zivilen Preisen. Wo? Na klar! In der Nähe der Spielplätze!

Königsfasan (Syrmaticus reevesii)

Königsfasan (Syrmaticus reevesii)

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4 Kommentare on “Ene Besuch im Opel-Zoo in Kronberg”

  1. danares sagt:

    Süß, der Tamo! Den Frankfurter Zoo finde ich ziemlich schaurig, aber den Opel-Zoo muss ich unbedingt mal besuchen…

    • Philipp Elph sagt:

      Ich war riesig enttäuscht vom Frankfurter Zoo! Nur das neue Erdmännchen-Gehege und das Tag-Nacht-Haus fand ich gut. Bei den Primaten war nichts los, die Großkatzen weit entfernt, sämtliche Tiere des Streichelzoos unerreichbar in der Ruhezone, die Enge des Giraffengeheges unbeschreiblich. Im Opel-Zoo gibt es zwar auch noch die Notwendigkeit von Verbesserungen (z.B. für die Flußpferde), aber mit der neuen Elefantenanlage und dem Savannengehege sind tolle Anlagen geschaffen worden.

      • danares sagt:

        Ich weiß nicht, wie es im Moment im Frankfurter Zoo aussieht. Ich war zum letzten Mal vor vier oder fünf Jahren dort – und war noch nie in einem Zoo, in dem die Tiere (vor allem die Affen) einen derart traurigen und lethargischen Eindruck gemacht haben wie dort. Ich fand’s wirklich ganz schlimm…

  2. Philipp Elph sagt:

    @ danares, mein Eindruck vom Frankfurter Zoo stammt vom August letzten Jahres.


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