Von Bingerbrück nach Trechtingshausen

Vom Bahnhof in Bingerbrück, einem Ortsteil Bingens, wanderten wir zunächst zwischen dem Park am Mäuseturm, einst Gelände des Rangierbahnhofs und 2008 westlicher Teil der Landesgartenschau, und Kleingärten an den Rhein.

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Von dort erreichten wir nach gut einem Kilometer den Rheinkilometer 531,3. Hier verließen wir den Rhein, überquerten die linksrheinische Bahnstrecke und die Bundesstraße 9, gingen ca. 200 Meter Richtung Bingerbrück zurück und stiegen dann in die Kreuzbachklamm ein und nach oben.

P1020849Der Aufstieg hat uns bei sommerlicher Temperatur trotz Schatten ordentlich zum Schwitzen gebracht. Dabei ging es hart an Abgründen vorbei und über Brücken. Irgendwo las ich von „alpinem Nervenkitzel“ der hier beim Aufstieg empfunden werden kann. Naja, fast…..

Oben angekommen trafen wir auf den RheinBurgenWeg, der von Bingen bis zum Rolandseck über 200 km führt. Von hier oben gibt es immer wieder herrliche Blicke auf das Rheintal und die gegenüberliegende Seite, dem Rheingau.

P1020866P1020871Verlorene Flüssigkeit wurde im Schweizer Haus dann wieder ersetzt. Es sieht nicht sehr einladend aus und einer der Mitwanderer bemerkte, dass sich an dieser Einkehrmöglichkeit in den letzten Jahrzehnten wenig geändert hätte – aber um mal eine kleine Rast einzulegen, reicht es. So ging es nach kurzer Pause weiter, an der Burg Rheinstein vorbei.

Burg Rheinstein

Burg Rheinstein

Kurz vor der Burg Reichenstein verließen wir nach etwa 5 Kilometer den RheinBurgenWeg Richtung

Burg Reichenstein

Burg Reichenstein

Trechtingshausen, einem recht verlassen wirkenden Ort, in dem wir froh waren eine Bäckereifiliale zu finden, in der wir noch ein Kaffeestückchen verzehren konnten.

P1020899Das Schönste am Ort ist das Schild am Bahnhof und von dort fuhren wir dann mit dem Zug zurück nach Bingerbrück., wobei das Lösen der Fahrkarte am Automaten länger gedauert hat als die Fahrt bis zu unserem Ausgangsort – bemerkte ein Mitwanderer. Mit einem Schlenker in Trechtingshausen und dem Weg zum Bingerbrücker Bahnhof (Wir hatten rechts der Nahe auf einem großen Parkplatz – Tagesgebühr 4 € – geparkt) waren wir an diesem Tag 13 Kilometer zu Fuß unterwegs. Der Aufstieg in der Klamm hat uns allerdings einen guten Schnitt der Wandergeschwindigkeit „versaut“.

Ein wunderbarer Tag im Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal mit einer tollen Route ausgesucht und geführt von unserm Wanderführer Karl!

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7 Kommentare on “Von Bingerbrück nach Trechtingshausen”

  1. karu02 sagt:

    Wie anders der Rhein dort doch ausschaut! Danke fürs Mitnehmebn, dort war ich noch nie.

    • Philipp Elph sagt:

      Ja, sieht anders aus, als wenn man auf Augenhöhe ist. Hier waren wir stellenweise 300 Meter über seinem Wasserstand.

      • karu02 sagt:

        Er ist dort auch auf Augenhöhe ein wenig eingeengt. Hier am Niederrhein kann er sich richtig breit machen. Das meinte ich.

  2. zeilentiger sagt:

    Ja, wie schwer es ist, in unseren Dörfern einen Bäcker zu finden. Das grüne Rheinwasser spricht mich sehr an.

  3. Philipp Elph sagt:

    Hat dies auf norschtwan rebloggt und kommentierte:

    Juli 2015

  4. […] Von Bingerbrück nach Trechtlingshausen (Juli 2015) […]


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