Opel Zoo – neue Bekanntschaften, alte Freunde

img_1181-001Ein Besuch im Opel-Zoo ist immer wieder ein Erlebnis. Anfangs ist es wie immer. Hinter dem Eingang links begrüßen uns die Giraffen. Die meistens lassen sich nur ungern von ihrer Mahlzeit ablenken, aber eine ist doch sehr aufmerksam und schaut, was da so an Besuchern ankommt. Und dieses Jahr zieht es uns und viele andere zur neuen Attraktion, der Anlage für die Brillenpinguine. Die Gruppe dieser flinken Schwimmer ist seit drei Monaten zu sehen und zwar nicht nur an Land und an der Wasseroberfläche. Durch eine 8 cm dicke Glasscheibe können die kleinen Pinguine auch in ihrem Lebensraum unter Wasser beobachtet werden. Als wir dort ankommen, wird die Bande gerade gefüttert und ist äußerst agil.

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Besonders unter Wasser sausen sie hin und her, wie im Sturzflug,

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manchmal „fliegen“ sie direkt auf uns zu – so schnell, dass ich sie nur unscharf im Foto festhalten kann

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Während die Brillenpinguine sich munter an dem kühlen Oktobertag tummeln, hat sich eine Gruppe der Zwergmangusten unter eine Wärmelampe zurückgezogen

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Eine andere Zwergmanguste späht jedoch vom luftigen Felsen über den Gehegerand

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Es folgt das obligatorische Ziegenfüttern im Streichelzoo

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img_1245Doch was wäre der Opel-Zoo für die achtjährige J. ohne Kamelreiten und Trampolinspringen. Der Ausflug wäre nur die Hälfte weimg_1222rt. Dies Aktionen sind allerdings nicht im Eintrittspreis in-begriffen und so steckten wir uns vor dem Besuch einige Euro- und 50-Cent-Stücke in die Tasche. Nachdem dann diese Attraktionen inklusive Klettern auf den Gerüsten auf dem Spielplatz „abgearbeitet“ sind, widmen wir uns wieder den großen und kleinen Tieren. Wir sehen, dass der kleine Elefant im letzten Jahr wieder ein Stück größer geworden ist.

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Das Kreischen von Halsbandsittichen kennen wir bereits von den Artgenossen im Biebricher Schlosspark, hier können wir ihn beim Körner picken in der Nähe sehen

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Weiter führt der Weg zu den Mufflons

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Wir freuen uns, dass der Luchs zu sehen ist

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Nicht zu übersehen ist ein junger Polarfuchs

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Und schließlich, nach vielen weiteren Tieren erleben wir die Hauptattraktion des Tages: Gepard auf dem Klo. Mit vielen mehr oder weniger witzigen Bemerkungen verfolgen die Besucher den Vorgang, bei dem wir zumeist die Tür zumachen, der Gepard aber an exponierter Stelle für alle sichtbar das tut, was nun mal sein muss: Müssen!

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Danach verlässt er den Platz und trabt erleichtert durch sein Gehege

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Damit geht ein sehr erlebnisreicher Ausflug zu Ende

Epilog: Eine alte Bekannte haben wir allerdings nicht mehr wiedergetroffen: Die alte Flusspferddame, die im Alter von mehr als 50 Jahren kürzlich verstorben ist. Auch der Bulle ist nicht mehr da. Er wurde zu anderen seiner Art in den Zoo nach Hannover gebracht. Und das ist gut so, denn das Flusspferdbecken war recht klein und nicht mehr zeitgemäß. Für mich war es ein kleiner Schandfleck, der nun beseitigt werden kann.

Mit der Savanne für Giraffen, Zebras & Co sowie dem Freigehege für die Elefanten hat der Opel-Zoo in den letzten Jahren ausgedehnte Räume für die Tiere geschaffen. Dazu noch die neue Anlage für die Brillenpinguine. Hier macht es Spaß, die Tiere zu beobachten.

Und als wir gingen, drehte sich keine der Giraffen nach uns um. Sie waren immer noch – oder schon wieder – an dem alten Baobab und ihren Fresskörben.

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2 Kommentare on “Opel Zoo – neue Bekanntschaften, alte Freunde”

  1. Lakritze sagt:

    … sprachlos. So hab ich noch keinen Gepard gesehen.


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