Abends gegen 10 vor meinem Fenster: Der Gartenschläfer

IMG_5973

Fotografiert aus ca. einem Meter Entfernung, als er senkrecht an der Hauswand herabklettert.

Das Foto oben ist eine Vergrößerung. Ich habe es um 90° gedreht, damit das Tierchen besser erkennbar ist.

Hier das Original:  (Der Gartenschläfer klettert an einer Hausecke herab, die aus Holzschindeln besteht, weiter unten läuft er auf der rauem Putz weiter. Senkrecht zu klettern – rauf oder runter – ist kein Problem für ihn.)IMG_5973-001

Die Rumpflänge dieses Gartenschläfers beträgt etwa 14 cm.

Der erste Versuch, noch durch das Glas der Balkontür fotografiert:

IMG_5972-001

 Zunächst hatte ich meinen besucher für einen Siebenschläfer gehalten. Im nachfolgenden Kommentar hat mich Thomas Schäfer darauf aufmerksam gemacht, dass die Fotos einen Gartenschläfer zeigen. Zudem bin ich auf einen interessanten Artikel in unserer Tagespresse gestoßen, in dem über die Auswilderung von Gartenschläfern in der Nähe berichtet wird.

Leben, rundherum um „Leben“

Rundherum Leben …….

20160530_123519

……….um die Skulptur „Leben“ von Francè Rotar

20160530_123450

Wiesbaden, Warmer Damm neben dem Hessischen Staatstheater

Die Bronzeplastik zeigt eine aufgebrochene Kugelschale auf vier quadratischen Sockeln aus kleinen Steinquadern, in der Schale liegt eine kleinere Kugel. Von Francè Rotar (1933 – 2001), slovenischer Bildhauer.

Der Schreitbagger namens Menzi Muck

Bei der Arbeit gesehen habe ich ihn in rheinhessischen Weinbergen, den unglaublich gelenkigen Schreitbagger Menzi Muck

P1030420-002

Afra Evenaar hat vor Jahren dieses Prachtstück auf ihrem Blog beschrieben: Menzi Muck

(mit vielen Links zu Menzi Muck-Seiten, Einsatzorten und Arbeitszeugnissen)

Dank an Vilmoskörte, dass er mich an diesen Post unserer Weggenossin aus QYPE-Zeiten erinnert hat.

Hier die Menzi Muck Demoshow

Das Eidechsendomizil in der „Kulturlandschaft“

P1030420Zunächst wird gebaggert und das Erdreich bewegt, Trockenmauern weggebrochen, damit die Hänge optimal maschinell bearbeitet werden können. Später kommt die Erkenntnis, Biotope zerstört zu haben.

Gut, dass es dann Ideen gibt, diese verloren gegangenen Lebensräume wieder zu schaffen. Südlich des Ortsrands von Bodenheim am RheinTerassenWeg  Richtung Oppenheim türmt sich ein in ein Drahtgeflecht eingefaßter Turm aus locker aufgeschichteten Steinen. Eine Tafel bezeichnet dieses Konstrukt als Eidechsendomizil, ein Biotop für Eidechsen, Insekten und Kriechtiere.P1030522

Ob es gefällt, was hier als Beitrag zum Artenschutz geschaffen wurde, darüber zu debattieren ist müßig. Die Umsetzung der Idee ist sicherlich lobenswert – wenngleich eine dürftige Alibiveranstaltung -, solange die „Kulturlandschaft“ so intensiv gestaltet wird.

P1030521

Das bunte Bentheimer Schwein

20160509_151351Das Bunte Bentheimer Schwein hat über den ganzen Körper verteilt größere schwarze Flecken, ist frühreif und fruchtbar. Der Speckanteil ist verhältnismäßig hoch, das Fleisch selbst weist einen hohen intramuskulären Fettanteil auf, was sich positiv auf die sensorischen Qualitäten des Fleisches auswirkt (Geschmack, Aussehen, Brateigenschaften). (Quelle: Wikipedia)

Der hohe Speckanteil dieser Tiere hat die Rasse fast aussterben lassen, heute zeichnet sie sich durch hohe Fleischqualität aus.

Kaum aus den Augen kann das Exemplar schauen, das ich im Tier- und Pflanzenpark Fasanerie (Wiesbaden) beim Fressen beobachtet habe. Die Ohren engen die Sicht wie Scheuklappen ein.

20160509_151504-002

Der Rest der Familie zeigte sich hier nicht, aber auf einer Schautafel ist mehr zu sehen – und über die Bunten Schweine zu lesen:

20160509_151557

 

 

Buchsbaumzünsler 2016 – Nun auch in unserem Garten

Im letzten Jahr hatten wir noch keine fressenden Raupen des Buchsbaumzünslers. Die Eier wurden allerdings gelegt. Nun sind sie da und die erste Ausbeute ist beträchtlich.

20160510_143212

Morgen wird mit Careo* gespritzt.

Ort des Geschehens: Wiesbaden-Nordenstadt

Dazu weitere Informationen: hier

*Die Zulassung von Calypso sei erloschen, informierte man mich im Gartenmarkt

Die grün“lackierte“ Rebpflanze

Von März bis Mai werden die jungen Rebpflanzen in den Weinbergen gesetzt. Sie ragen dann etwa 10 cm aus der Erde und sehen aus der Entfernung betrachtet aus, als seien sie mit grüner Farbe lackiert. Tatsächlich wurden die Spitzen in grün gefärbtes Paraffin getaucht, um die Pflanzen vor dem Austrocknen zu schützen.

IMG_5845

Wie die Pflanzen vor dem Setzen aussehen, wie die Veredelung durchgeführt wird, weshalb keine Stecklinge in die Weinberge gebracht werden dürfen, sie als „wurzelnackte Reben“ nach der Bewurzelung gelagert und gepflanzt werden, habe ich in einem lesenswerten Artikel auf der Homepage der Firma FassadenGrün gefunden: Pflanzung von Rebpflanzen. Schaut doch mal rein, falls es Euch interessiert.

Himmel über Eltville

Blick nach Osten mit Kurfürstlicher Burg…….

20160406_132109

…..und nach Westen mit blauem Streifen am Horizont

20160406_131142-001

Ein Blick in den Rosengarten erfreut: Die Kamelien blühen

20160406_131728

Und nebenbei – naja, das war das eigentliche Ziel – beim Lieblingswinzer in Johannisberg den ersten 2015er Wein verkostet und eingepackt

20160406_160706