Fliegende Möwen

Ein Möwenkenner bin ich nicht

Die Arten benennen, das kann ich nicht. Aber beobachten, wie sie fliegen

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wie sie gleiten und beobachten, was sich so tut

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wie sie die Beute in Sicherheit bringen – dabei nicht auf die Beinhaltung achten –

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wie sich mich im Vorbeifliegen mustern

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und die Eleganz schwindet nicht, wenn auch ein paar Federn fehlen

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nicht immer treten sie als Solisten auf

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und nicht immer fliegen sie – manchmal ist Zeit für die Gefiederpflege –

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oder der Strand wird auf der Suche nach Essbarem durchschritten

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Das schönste Bild ist jedoch nur in meinem Kopf festgebrannt:

Die Möwe, die sich im Gleitflug mit einem Fuß am Hals kratzt.

Möwen-Watching macht Spaß, man braucht noch nicht einmal ein Fernglas, ist äußerst bequem und bei jedem Wetter möglich.

 

 

 

Abends gegen 10 vor meinem Fenster: Der Gartenschläfer

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Fotografiert aus ca. einem Meter Entfernung, als er senkrecht an der Hauswand herabklettert.

Das Foto oben ist eine Vergrößerung. Ich habe es um 90° gedreht, damit das Tierchen besser erkennbar ist.

Hier das Original:  (Der Gartenschläfer klettert an einer Hausecke herab, die aus Holzschindeln besteht, weiter unten läuft er auf der rauem Putz weiter. Senkrecht zu klettern – rauf oder runter – ist kein Problem für ihn.)IMG_5973-001

Die Rumpflänge dieses Gartenschläfers beträgt etwa 14 cm.

Der erste Versuch, noch durch das Glas der Balkontür fotografiert:

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 Zunächst hatte ich meinen besucher für einen Siebenschläfer gehalten. Im nachfolgenden Kommentar hat mich Thomas Schäfer darauf aufmerksam gemacht, dass die Fotos einen Gartenschläfer zeigen. Zudem bin ich auf einen interessanten Artikel in unserer Tagespresse gestoßen, in dem über die Auswilderung von Gartenschläfern in der Nähe berichtet wird.

Leben, rundherum um „Leben“

Rundherum Leben …….

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……….um die Skulptur „Leben“ von Francè Rotar

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Wiesbaden, Warmer Damm neben dem Hessischen Staatstheater

Die Bronzeplastik zeigt eine aufgebrochene Kugelschale auf vier quadratischen Sockeln aus kleinen Steinquadern, in der Schale liegt eine kleinere Kugel. Von Francè Rotar (1933 – 2001), slovenischer Bildhauer.

Entworfen vom Architekten des Reichstagsgebäudes – das Taufbecken in der Katharinenkirche in Oppenheim

IMG_0306-001Ein „Hingucker“ in der Katharinenkirche in Oppenheim und berühmt wegen seines Schöpfers: Das Taufbecken. Es wurde vom gebürtigen Oppenheimer Paul Wallot entworfen, der als Architekt auch das Reichstagsgebäude in Berlin entworfen und erbaut hat. Bei Wikipedia ist die Beziehung zwischen den beiden Werken so beschrieben:

In der Gestalt des Taufsteins vermag man Anklänge an die damalige Kuppelkonstruktion dieses Gebäudes zu erkennen.

Die Briefmarke- herausgegeben zu Paul Wallots 150. Geburtstag – zeigt den preisgekrönten Entwurf des Reichstags und ein Porträt des Architekten.

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Gestiftet wurde das Taufbecken 1888 von Paul Wallots Vater, Johann Wilhelm Wallot.

Das Lilienfenster in der Oppenheimer Katharinenkirche

Neben dem Rosenfenster (Oppenheimer Rose) mit dessen Glasbeständen aus dem 14. Jahrhundert gehört das Lilienfenster zu den bekanntesten Buntglasfenstern der Katharinenkirche zu Oppenheim. Die Gestaltung des Lilienfensters stammt  jedoch komplett aus der jüngsten Vergangenheit (1937). Es zeigt Wappen von Adelsgeschlechtern, die die Reformation in Oppenheim unterstützt haben.

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Lilienfenster

Hier noch einmal das Rosenfenster (Oppenheimer Rose):

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Rosenfenster (Oppenheimer Rose)

Neben etlichen anderen Buntglasfenstern gibt es auch etliche weniger farbenprächtige wie diese beiden unterhalb der Oppenheimer Rose:

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Unterhalb des Lilienfensters dieser „Zwilling“:

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Zum Schluß noch ein Fenster von feiner Farbgestaltung:

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Der Schreitbagger namens Menzi Muck

Bei der Arbeit gesehen habe ich ihn in rheinhessischen Weinbergen, den unglaublich gelenkigen Schreitbagger Menzi Muck

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Afra Evenaar hat vor Jahren dieses Prachtstück auf ihrem Blog beschrieben: Menzi Muck

(mit vielen Links zu Menzi Muck-Seiten, Einsatzorten und Arbeitszeugnissen)

Dank an Vilmoskörte, dass er mich an diesen Post unserer Weggenossin aus QYPE-Zeiten erinnert hat.

Hier die Menzi Muck Demoshow

Das Eidechsendomizil in der „Kulturlandschaft“

P1030420Zunächst wird gebaggert und das Erdreich bewegt, Trockenmauern weggebrochen, damit die Hänge optimal maschinell bearbeitet werden können. Später kommt die Erkenntnis, Biotope zerstört zu haben.

Gut, dass es dann Ideen gibt, diese verloren gegangenen Lebensräume wieder zu schaffen. Südlich des Ortsrands von Bodenheim am RheinTerassenWeg  Richtung Oppenheim türmt sich ein in ein Drahtgeflecht eingefaßter Turm aus locker aufgeschichteten Steinen. Eine Tafel bezeichnet dieses Konstrukt als Eidechsendomizil, ein Biotop für Eidechsen, Insekten und Kriechtiere.P1030522

Ob es gefällt, was hier als Beitrag zum Artenschutz geschaffen wurde, darüber zu debattieren ist müßig. Die Umsetzung der Idee ist sicherlich lobenswert – wenngleich eine dürftige Alibiveranstaltung -, solange die „Kulturlandschaft“ so intensiv gestaltet wird.

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Das bunte Bentheimer Schwein

20160509_151351Das Bunte Bentheimer Schwein hat über den ganzen Körper verteilt größere schwarze Flecken, ist frühreif und fruchtbar. Der Speckanteil ist verhältnismäßig hoch, das Fleisch selbst weist einen hohen intramuskulären Fettanteil auf, was sich positiv auf die sensorischen Qualitäten des Fleisches auswirkt (Geschmack, Aussehen, Brateigenschaften). (Quelle: Wikipedia)

Der hohe Speckanteil dieser Tiere hat die Rasse fast aussterben lassen, heute zeichnet sie sich durch hohe Fleischqualität aus.

Kaum aus den Augen kann das Exemplar schauen, das ich im Tier- und Pflanzenpark Fasanerie (Wiesbaden) beim Fressen beobachtet habe. Die Ohren engen die Sicht wie Scheuklappen ein.

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Der Rest der Familie zeigte sich hier nicht, aber auf einer Schautafel ist mehr zu sehen – und über die Bunten Schweine zu lesen:

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Die grün“lackierte“ Rebpflanze

Von März bis Mai werden die jungen Rebpflanzen in den Weinbergen gesetzt. Sie ragen dann etwa 10 cm aus der Erde und sehen aus der Entfernung betrachtet aus, als seien sie mit grüner Farbe lackiert. Tatsächlich wurden die Spitzen in grün gefärbtes Paraffin getaucht, um die Pflanzen vor dem Austrocknen zu schützen.

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Wie die Pflanzen vor dem Setzen aussehen, wie die Veredelung durchgeführt wird, weshalb keine Stecklinge in die Weinberge gebracht werden dürfen, sie als „wurzelnackte Reben“ nach der Bewurzelung gelagert und gepflanzt werden, habe ich in einem lesenswerten Artikel auf der Homepage der Firma FassadenGrün gefunden: Pflanzung von Rebpflanzen. Schaut doch mal rein, falls es Euch interessiert.