Alter Gesell

IMG_5198-001An den Seiten grau, möglicherweise schon Haarausfall: Ein neuer Gast im Garten. Männchen oder Weibchen, das läßt sich bei Eichhörnchen wohl nicht ohne nähere Betrachtung erkennen. Geschlechtsbestimmung sei für Laien nicht immer einfach, schreibt Eichhörnchen Notruf e.V.

Dieses Exemplar scheint allerdings vom fortgeschrittenen Alter gezeichnet. Das meine ich, erkennen zu können.

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Satt soll es jedenfalls in nächster Zeit werden.

Es ist serviert

Besuch im Garten

IMG_5159Die Tafel ist gedeckt

Als Gast erscheint Ratatöskr*, der Kletterkünstler

Er probiert

IMG_5184Nimmt ein Stückchen vorzüglicher Walnuss

genießt abseits der Tafel

IMG_5182So geht es hin und her

Setzt sich zu Enten auf dem Stein

IMG_5191Dann fliegt er weg

IMG_5161Es geht so schnell

Man sieht ihn kaum

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*Ratatörskr

Dann hat mir Ratatörskr noch von der ostfriesischen Familie Kröger erzählt, deren vier Kinder alle „Eichhörnchen“ heißen, sozusagen

Pink – Der Liebsesperlenstrauch

Viele Farben hat der Herbst – und dann noch diese: Pink

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Der Liebesperlenstrauch (Callicarpa giraldii) hat viele Namen: Chinesische Schönfrucht, auch Purpurschönfrucht.

Mir gefällt der Name Liebesperlenstrauch am besten. Häufig sind derartig auffällig gefärbte Früchte giftig. Laut meiner Quelle kann man jedoch einige ohne Bedenken essen. Der Saft der Blätter soll gar gegen Stechmücken wirken (Steht auch in jenem verlinket Beitrag)

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Ab auf die Fensterbank – Der Baobab

Seit dem späten Frühjahr hat der Baobab unterm Terrassendach ständig Frischluft genossen. Nun geht’s zurück auf die Fensterbank eines Südfensters. Die ersten Blätter werden schon gelb und bald wird das Bäumchen das Laub verlieren. Trotzdem werden ich ihn ca. alle drei Wochen mäßig gießen. Geplant ist im Winter auch eine Umtopfaktion. Ob die Aktion gelungen ist – ich zweifele nicht daran – werdet ihr im nächsten Jahr erfahren.

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Bei der Behandlung des Bäumchens folge ich weitgehend dem Ratschlag den ich bei  PAGEWIZZ  gefunden habe.

Neues von „Spatzen fressen Buchsbaumzünsler“

Als ich vor einem Jahr diese Meldung über Zünsler fressende Spatzen in den Voralberger Nachrichten las, äußerte ich mich skeptisch.

Fast zeitgleich zu einem neuen Artikel in den Vorarlberger Nachrichten (VN) erhielt ich jetzt die gute Nachricht aus einer verläßlichen Quelle aus der Nähe von Seligenstadt (Hessen). Dort wurden Spatzen dabei beobachtet, wie sie befallene Buchsbäume gezielt anflogen und die Raupen des Buchsbaumzünslers herauspickten.

Klaus Hämmerle schreibt in den VN u.a.:

Klaus Zimmermann (55) von der inatura sieht Licht am Ende des Raupentunnels. „Wir stellen fest, dass die Raupe immer mehr zu einer beliebten Nahrungsquelle für Singvögel wird“, hat der wissenschaftliche Berater der Inatura beobachtet. Es sei jetzt ein Selbstregulierungsprozess in Gang gekommen, „der langsam wirklich greift“. Wie Brunner glaubt auch Zimmermann, dass beim Buchsbaumzünsler der Höhepunkt bereits überschritten ist.

Im vollständigen Artikel wird erwähnt, dass aber auch andere Einflüsse eine Rolle dabei spielen,  dass der Buchsbaumzünsler wohl den Schrecken verloren hat:

– geringerer Buchsbaumbestand

– weniger Neuanpflanzungen von Buchsbaum

– frühes Bekämfen durch Spritzen

Ferner werden in dem Beitrag auch Alternativen zum Buchsbaum beschrieben.

Wenn dann nicht mehr derartige Bilder zu sehen sind, würden sich sicherlich viele Buchsbaumfreunde wieder über ihre Solitäre und Hecken freuen:

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Hier noch einmal der Link zu dem immer noch gültigen Post

Buchsbaumzünsler -Alarm – Erkennen und Bekämpfen des Buchsbaumzünslers – Relevante und aktuelle Beiträge im Netz

 

 

Buchsbaumzünsler 2014, die zweite Generation

Die zweite Generation des Jahres frißt sich wieder als Raupe durch den Buchsbestand. Meldungen aus der Schweiz gibt es dazu seit zwei Wochen. Als die Gartenbesitzer in der Nähe von Seligenstadt (Hessen) jetzt aus dem Urlaub zurückkamen, waren die unerweünschten Besucher des Buchses wieder in großer Zahl bei der Nahrungsaufnahme.

1. Maßnahme: Nahrungsentzug durch Absammeln.

2014-07-23 17.38.08

Die Hortensien-Wollschildlaus – wieder so ein eingeschlepptes Tierchen aus Ostasien

P1010459Seit vielen Jahren blühen zur Sommerzeit in unserem Garten etliche Bauernhortensien. Nie hatte ich in den vergangenen Jahren Probleme mit Schädlingen. In diesem Jahr sind die Pflanzen zum ersten Mal befallen, von Hortensien-Wollschildläusen. Diese Species wurde vermutlich in den 1960er Jahren aus Ostasien nach Europa eingeschleppt. An den Blattunterseiten befinden sich die weißen, etwa 8 mm langen Wachswolle-Gebilde. Einen Teil der Zweige habe ich inzwischen entsogt, den restlichen befall werde ich mit Insektiziden spritzen müssen. Das ist zur Zeit der Blüte natürlich problematisch, weil andere Insekten dadurch gefährdet werden. Eine unschöne Angelegenheit!

Gute Nachricht für Zünsler-geplagte Buchsbaumfreunde

„Der  Buchs scheint sich zu erholen – sattes Grün gefunden“, so schallt es aus dem Grenzacher Wald, in dessen Buchswald seit 2010  massive Fraßschäden des Buchsbaumzünslers festgestellt wurden.

Raupe des Buchsbaumzünslers

Raupe des Buchsbaumzünslers

Boris Krause vom BUND und Repäsentant des Nabu der Gemeinde Wyhlen am Oberrhein berichtet in der Badischen Zeitung, dass sich die Bestände besonders an sonnenbeschienenen Standorten erholen. Das habe damit zu tun, dass nach dem Fast-Kahlfreß weniger Belaubung auch weniger Futter für den wirtsspezifischen Buchsbaumzünsler bedeutet.

Das bedeutet für die befallenen Buchsbäume in unseren Gärten und Parks jedoch keinesfalls Entwarnung. Und so gilt nach wie vor, dass das Absammeln von Raupen und Bekämpfung durch Spritzen mit biologischen oder chemischen Mitteln an befallenen Beständen notwendig ist, will man sich nicht von befallenen Hecken, Buchsbaumparterren oder Solitären trennen.

Dennoch ist es eine gute Meldung!

Guten Rat zur Bekämfung fand ich im Interview mit dem Pflanzenschutz-Experten Alfred Altmann, ebenfalls erschien in der Badischen Zeitung.