Neues vom kleinen, grünen Baobab – Afrikanischer Affenbrotbaum – Adansonia digitata

Inzwischen ist er mehr als vier Jahre in meiner Obhut, der Baobab. Mehrfach habe ich über ihn geschrieben, ihn gezeigt. In diesem Frühjahr sah er recht erbarmungswürdig aus: Kleiner Stamm, zwei lange blattlose Triebe. So mochte ich ihn nicht länger ansehen. Ich kürzte die ca. 25 cm langen Triebe um 2/3. Das Bäumchen trieb darauf üppig aus, hat den Rückschnitt gut überstanden. So sieht er heute aus:

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Den Sommer über habe ich den Baobab auf einem schattigen Platz im Garten gestellt, während der Hitze täglich gegossen und einige Male mit einer sehr verdünnten Düngerlösung genährt. In einigen Woche wird er wieder einen hellen, kühlen Platz im Haus erhalten. Wie der Baobab im letzten Jahr aussah – mit den langen Trieben – ist HIER zu sehen.

Mit der Anzucht aus Samen hatte ich allerdings kein Glück. Zwar ist aus einem von fünf Samenkörner ein Keim herausgekommen. Nach wenigen Tagen verkümmerte der Spross jedoch.

Ab auf die Fensterbank – Der Baobab

Seit dem späten Frühjahr hat der Baobab unterm Terrassendach ständig Frischluft genossen. Nun geht’s zurück auf die Fensterbank eines Südfensters. Die ersten Blätter werden schon gelb und bald wird das Bäumchen das Laub verlieren. Trotzdem werden ich ihn ca. alle drei Wochen mäßig gießen. Geplant ist im Winter auch eine Umtopfaktion. Ob die Aktion gelungen ist – ich zweifele nicht daran – werdet ihr im nächsten Jahr erfahren.

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Bei der Behandlung des Bäumchens folge ich weitgehend dem Ratschlag den ich bei  PAGEWIZZ  gefunden habe.

Neues von der Fensterbank III – Umzug ins Winterquartier

Exif_JPEG_PICTUREEin Umzug von der Terrasse in den Keller stand jetzt für das Avocado-Bäumchen an.  An den Blättern war schon zu erkennen, dass die Sonneneinstrahlung in den letzten Wochen nicht mehr so intensiv war: Die neue Blätter waren sichtbar kleiner, nicht mehr bis zu 30 cm lang wie im Sommer, und weniger intensiv grün.

Ebenso wurden die jungen Orchideenpflanzen in den Keller verfrachtet. Die – ehemals – Kindel haben inzwischen neue Blätter bekommen und scheinen die Abnabelung von ihrer Mutter gut überstanden zu haben.

Bei den Baobabs setzt die herbstliche Blattfärbung ein, die ersten Blätter sind bereits abgefallen.

Es ist Herbst – auch auf der Fensterbank.

Neues von der Fensterbank – I

Letztes Blatt am Baobab

IMG_4314Recht traurig sieht er aus, der Baobab. Im Herbst und bis heute hat er naturgemäß die Blätter verloren – bis auf eins.

Die zwei Triebe sind in diesem Jahr jeweils um 15 cm gewachsen. Auch der kleine Bruder, den ich in diesem Jahr aus einem Samen gezogen habe, sieht kahl aus.

Nun warte ich auf den Frühling und neuen Austrieb. Bis dahin werde ich sparsam gießen und sie ansonsten in Ruhe lassen. Bei 15 cm Wachstum pro Jahr werden sich bereits  in 98 Jahren Elefanten darunter im Schatten ausruhen. Das ist doch eine herrliche Perspektive!

Bitte also die Daumen drücken, damit es dazu kommt. Von meiner Seite werde ich mein Bestes geben! Ich hoffe, Baobabs wissen das zu würdigen.

Avocado schießt in den Himmel

IMG_4315Erst 20 Tage ist es her, dass der Acvocado-Sämling aus dem Kern schlüpfte. Nun ist er schon mehr als 20 cm hoch. Recht schlaksig sieht er aus, die ersten Blätter entwickeln sich bereits. Im Frühjahr werde ich ihn in einer Höhe von 30 cm kappen, damit er sich verzweigen kann. Als schnellwachsend wird diese Pflanze bezeichnet. Ich kann es bisher bestätigen und im Gegensatz zum Baobab soll sie immergrün sein. Wir werden es verfolgen. Bis mir von diesen Zöglingen die Früchte auf den Kopf fallen, werden noch einige Jahre vergehen.

Bisher jedenfalls fällt die Aufzucht in die Kategorie „Experimente, die gelingen“.

Bezahlen mit dem Affenbrotbaum

Auf Madagaskar kann mit Affenbrotbäumen bezahlt werden, d.h. mit Geldscheinen, die einen Affenbrotbaum, auch Baobab genannt, zeigen. Der Wert: 2000 Madagasker Ariary ( etwa 0.70 €). Gesehen habe ich diesen Schein in einer Ausstellungsvitrine im Tropicarium des Frankfurter Palmengartens. Das Tropicarium beherbergt auch einen Affenbrotbaum, der zwar an Höhe dem Exemplar auf dem Geldschein kaum nachsteht, jedoch  einen im Verhältnis mickrigen Stammumfang von ca. 50 cm aufweist.

Zum Thema Baobab/Affenbrotbaum sh. auch:

Der kleinste Affenbrotbaum der Welt , ein Beitrag über einen kleinen Keimling

sowie

Mein kleiner grüner Baobab , die Entwicklung eines Stecklings.

Mein kleiner, grüner Baobab – Afrikanischer Affenbrotbaum – Adansonia digitata

Vor knapp einem Jahr berichtete ich über einen Besuch im Kronberger Opel-Zoo und zeigte den Affenbrotbaum, der dort steht. Nun habe ich selbst einen!

Aber meiner lebt, keine Ruine wie sie dort im Taunus zu sehen ist.

Zu verdanken habe ich mein Exemplar einer lieben Leserin meiner Beiträge. Jedenfalls kam eines Tages ein Stückchen Holz mit ein paar Blättern daran im Luftpolsterfolien-Umschlag zu mir nach Haus. Neben dem kleinen Baobab aus dem Weltladen enthielt das Paket auch noch einige Samen – eines wohl schon größeren Baumes. Die fünf Körner sind zur Zeit noch eingetütet, werden aber in den nächsten Tagen in Erde gesetzt.Den kleinen, nahezu wurzellosen  Baum habe ich sofort in Kaktuserde gesetzt und ab und zu gegossen. Die mickrigen vier Blätter behielt er bis zum Herbst, dann fielen sie ab. So ein klein wenig traurig war ich schon, ob des Dahinscheiden des Bäumchens – bis ich in der Pflegeanleitung las, dass der Blattabwurf im Herbst normal ist und der Baum im Frühjahr wieder treibt. Und er tat es. Heute sind die diesjährigen Triebe bereits länger als der Stamm und ich bin mir sicher, dass ich in 100-200 Jahren ein ebenso stattliches Exemplar vorzeigen kann wie das, das im Kronberger Zoo steht – nur lebend. Ich würde es dann dem Zoo spenden und die Tiere der Savanne könnten dann im Schatten der Krone gemütlich vor sich hindösen.

Damit wäre die Geschichte von meinem Affenbrotbaum erzählt – aber ich möchte noch von Contigo berichten. Die Contigo Fairtrade GmbH vertreibt die Setzlinge über mehr als 800 Weltläden in Deutschland. In einem kleinen, dem Setzling beiliegenden Flyer heißt es:

„Unser Partner VEGETAUX D’AILLEURS begann vor 10 Jahren am Rande der Hauptstadt Dakar…..mit einem Ausbildungsprogramm für Jugendliche. Die kleinen selbst gezüchteten Bäume aus der eigenen Gärtnerei verkaufte man auf dem Markt. Sie wurden schnell ein Erfolg….Seit 2005 gibt es eine eigene Gärtnerei nahe der Stadt Richard Toll an der Grenze zu Mauretanien. Mit der Aufzucht und Aussaat sind heute 20 junge Männer in Vollzeit beschäftigt….. Insgesamt haben 400 Familien ein regelmäßiges Einkommen mit der Aufzucht, dem Transport und dem Verpacken der Pflanzen.“

Der Baobab ist in ganz Westafrika beheimatet und gilt als Baum des Lebens. Er kann bis 2000 Jahre alt werden, der Stammumfang bis zu 25 Metern betragen

Kleines Bäumchen, nun wachs‘ mal schön!

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Auch der Talerbaum oder Geldbaum (Crassula portulacca) wird als Affenbrotbaum bezeichnet. Im Internet und auch in der gedruckten Literatur führt das häufig zu Verwirrungen. Mein Affenbrotbaum hat jedoch nichts mit jenem Dickblattgewächs (Familie der Kakteen und anderen Sukkulenten)  zu tun.