Himmel über Eltville

Blick nach Osten mit Kurfürstlicher Burg…….

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…..und nach Westen mit blauem Streifen am Horizont

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Ein Blick in den Rosengarten erfreut: Die Kamelien blühen

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Und nebenbei – naja, das war das eigentliche Ziel – beim Lieblingswinzer in Johannisberg den ersten 2015er Wein verkostet und eingepackt

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Rhein Kilometer 511/512 – 14.03.2014

Heute in Eltville am Rhein zwischen KM 511 und 512

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Der vorgezogene Osterspaziergang

Narzissen blühen

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Platanen ruhen

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Mauerblümchen wärmt sich   –  darüber thront die Burg

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Anschließend Einkehr im Anleger  – Kaffee und Kuchen auf der Terasse mit Blick gegen die Sonne über den Rhein, der sich in diesem Jahr nie vom Eise befreien mußte – hier fand der letzte Winter nicht statt.

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Kurfürstliche Burg in Eltville

Wohnturm der Kurfürstlichen Burg vom Rheinufer gesehen

Wohnturm der Kurfürstlichen Burg vom Rheinufer gesehen

Ein nettes Zuhause mit Fernblick hatten die Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten, die im 14. und 15. Jahrhundert hier lebten und residierten.  Gut im Treppensteigen müssen sie gewesen sein, denn die „Wohnung“ befindet sich im markanten Wohnturm über 4 Stockwerke verteilt – rechnet man das Verlies im Keller und die Wehrplatte im Dachgeschoss nicht mit.

Erbaut wurde die Burg in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts auf der Ruine einer 1301 zerstörten Burg. Vom Rhein her prägt dieser Turm neben einigen Kirchen und der Burg Crass das Bild von Eltville.

Den Wohnturm erreichen Besucher vom Ort her über ein Tor, durch dass sie auf einen Burghof kommen, der von einer Mauer und einem Palas umgeben ist. Von der Rheinpromenade ist der Zugang zum Burghof über den Rosengarten, die Treppe hinauf und über einen Wehrgang.

Gutenberg-Porträt im Treppenhaus, Wohnturm

Gutenberg-Porträt im Treppenhaus, Wohnturm

Im Wohnturm befindet sich heute en kleines Gutenberg-Museum, in dem die Geschichte des Buchdrucks zur Zeit Gutenbergs gezeigt wird. Auch eine alte Buchpresse ist vorhanden, an der manchmal Vorführungen des Druckens gezeigt werden. Ein Stockwerk wird zu Veranstaltungen genutzt – zur Zeit (Sommer/Herbst 2012) ist der Raum wegen Wasserschadens jedoch nicht nutzbar -. Im oberen Stockwerk unterhalb des Dachgeschosses, der Domherrenkammer, sind Stücke aus der Eltviller Stadtgeschichte zu betrachten. Dieser Raum hat eine gewölbte Decke dessen Schlußstein das Wappen des Bauherrn, Erzbischof Heinrich von Virneburg, zeigt. Über diesem Stockwerk befindet sich die Wehrplatte im Dachgeschoss. Von dort kann man den Rhein aufwärts und abwärts beobachten, hat einen Überblick über Eltville sowie den Rheingau.

Verlies unter dem Wohnturm

Verlies unter dem Wohnturm

Und im Keller gibt es noch ein Verlies, wenig gruselig, dafür an heißen Sommetagen gut für eine Abkühlung. Ein obligatorischer Museumsshop in dem der Eittritt in den Turm (2 €) zu zahlen ist und Literatur und Krims-Krams von der Gegend gekauft werden kann, fehlt hier selbstverständlich auch nicht.

Den Blick von der Wehrplatte hinaus in die verschiedenen Richtungen zu genießen, lohnt den Eintritt. Wer das Gutenberg-Museum in Mainz nicht kennt, bekommt hier vom Wirken Gutenbergs einen guten Überblick.

Dazu gibt es draußen und kostenlos den idyllischen Burghof (mit kostenlosen, gepflegten Toiletten), den Wehrgang und dahinter und drunter einen Rosengarten und ein schattiges Plätzchen mit Platanen (wenn die Platanen Blätter tragen).

Platanen, im Sommer Schattenspender, im Hintergrund der Wehrgang der Burg

Platanen, im Sommer Schattenspender, im Hintergrund der Wehrgang der Burg

Tor zum Rosengarten

Tor zum Rosengarten

Rosengarten, nicht nur Rosen

Rosengarten, nicht nur Rosen