Der neue Asterix: Der Papyrus des Cäsar

P1030152Endlich wieder ein vollkommenes Lesevergnügen mit Asterix und Obelix! Geschichtliches – Cäsars Beschreibung seiner Eroberung Galliens, die in seinen Büchern das verschweigt, was ihm nicht dort gelungen ist – verknüpft mit aktuellen Bezügen wie Whistleblowing und moderner Kommunikationstechnik wird in diesem Band auf bewährte Weise mit Humor dargeboten. Nach einem schwach beschriebenen Auftritt von Asterix und Obelix bei den Pikten macht es wieder Spaß, die beiden Helden, ihre Freunde und Feinde – einschließlich des großen Cäsar – bei diesem Abenteuer zu folgen.

Seit der ersten deutschen Ausgabe 1968 verfolge ich die Geschichten in dem von unbeugsamen Galliern bewohnten kleinen Dorf und die Erlebnisse ihrer Bewohner drumherum und in der ganzen Welt. Mit diesem Band 36 zeigen  Jean-Yves Ferri und Didier Conrad, dass sie hervorragend in die Fußstapfen ihrer Vorgänger  R. Goscinny und A. Uderzo passen.

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Asterix bei den Pikten – Text Jean-Yves Ferry, Zeichnungen Didier Conrad

P1000916Nun haben Asterix und Obelix die Mac Welt erobert. Mac Apohn und der kleine Mini Mac setzen sich mit Hilfe der mutigen Gallier gegen Mac Abberh bei den Pikten durch. Ganz schön makaber.

Aber auch andere Macs mischen kräftig mit. Auch der 35. Band ist recht unterhaltsam und, wenn denn die PIKTEN gegooglet werden, durchaus weiterbildend.

Den ersten Asterix habe ich bei seinem Erscheinen in Deutschland (1968) gelesen. Inzwischen hat die nahezu uneingeschränkte Begeisterung für diese Abenteuer etwas abgenommen. Enttäuschend – wie  Band 35 anderswo bezeichnet wird – ist er dennoch nicht.

Vielmehr ein Neustart der alten Erfolgsgeschichte mit gelungenem Wortwitz, nicht nur Apple-Fans* werden darüber schmunzeln.

*Ich hoffe, sie verstehen diese Art Spaß, denn über die Mac-Welt dürfen Außenstehende ja in der Regel keine Späße machen.