Playboy lesen – der Architektur wegen (Zur Sonderausstellung im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt/Main)

Als ich im Kulturteil unserer Zeitung diesen Beitrag gelesen habe,

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hat es mich gereizt, ins Deutsche Architekturmuseum zu fahren und mir die Sonderausstellung (wird bis zum 20. April gezeigt) anzusehen.

Der Architektur wegen.

In seiner „Prä-Erotik“-Phase stellte der Playboy nur wenig Fleisch zur Schau, dafür mehr aus den Bereichen Kunst, Politik, Film und Architektur. Und wird hier gezeigt, wie noble futuristische Junggesellenbehausungen in den Jahren 1953 bis 1979 innen und außen aussehen konnten. Mit „Spielwiesen“ und anderem Mobiliar, üppigen Bädern und versteckten Küchen.

Neben dem Bubble House ist das Futuro von Matti Suuronen eines der interessantesten Häuser, die hier vorgestellt werden (Zum Vergrößern anklicken):

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Bei den Möbelstücken ist das Riesenbett eine Attraktion, aber auch die Sitzmöbel, besonders dann, wenn man daran denkt, auf welchen Sesseln wir in unseren kleinbürgerlichen Häuslein wir in der Zeit gesessen haben.

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Und dann gibt es noch – schön aufgereiht – jede Menge Playboyhefte aus jener Zeit zum Blättern und Lesen. Bitte vor Berührung die ausliegenden Handschuhe anziehen, um Schwitzflecken an den Heften zu vermeiden.

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Lieber dann doch das Pretty Sitting ansehen:

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Und noch ein letzter Eindruck und Hinweis auf die Ausstellung:

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