Axel Hacke und der weiße Neger Wumbaba

Die Wumbaba-Trilogie über das Verhören, dem Falschhören von Liedtexten, dem Falschverstehen von Informationen ist abgeschlossen.

 Der Titel des ersten Buches„ Der weiße Neger Wumbaba“, basiert auf dem missverstandenen Text von Matthias Claudius  in der Liedzeile „und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar“ und ist bereits ein Klassiker. Darüber und über andere Verhörer wie den Erdbeerschorsch und die Schweinespuren im Sand, die Howard Carpendale seit Jahren zu besingen scheint, schreibt Axel Hacke auch in den zwei weiteren Bänden „Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück“ und „Wumbabas Vermächtnis“.

Es ist erstaunlich, was an deutschem, internationalen, Volks-, Kinder- und Kirchen-Liedgut alles falsch verstanden wird. Hacke berichtet darüber mit feinem Witz, mit Ironie, zum Teil auch mit gespielter Entrüstung und erklärt, dass manche Verhör-Versionen besser als das Original sind. Recht hat er.

 

Die kleinen Büchlein mit 60 bis 70 Seiten sind von Michael Sowa, der als Mitautor aufgeführt ist, herrlich illustriert. Sie sind im Kunstmann Verlag erschienen. Zumindest den ersten Band gibt es auch als Hörbuch.

 

Darüber hinaus liest Axel Hacke diese und Texte aus seinen anderen Büchern in vielen Städten Deutschlands. Lesen Sie mal eines der Bändchen. Vielleicht wird dabei Ihr Interesse

geweckt, zu einer Hackeschen Lesung zu gehen. Und ich sage Ihnen: Die Lesungen sind Spitze.