Wanderung bei Kelkheim im (Vor-)Taunus

Ausgangspunkt der halbtägigen Wanderung ist der Hofheimer Ortsteil Lorsbach.

P1020107

P1020087P1020088Wir starten unterhalb des Hasenbergs, gehen über die kleine Kuppe mit dem Fleckchen Luisenruhe – dort stand bis vor einigen Jahren der Luisentempel -, in der Karte eingezeichnet mit dem „Bergsymbol“ und der Höhenbezeichnung 242 unterhalb des Schriftzugs Lorsbach. Weiter auf dem Ludwigsweg zum Kaisertempel. Auf dem Weg dorthin sieht man den Tempel zunächst aus der Ferne. Bevor wir den Kaisertempel erreichen, P1020093P1020095passieren wir die Martinswand mit der Mendelssohn-Bartholdy-Gedenkstätte. Von dort ist es nicht mehr weit zum Kaisertempel, wie das Niederwald-Denkmal oberhalb von Rüdesheim ein Siegesmal. Erbaut wurde es Ende des 19. Jahrhunderts. „Anlass für den Bau des Kaisertempels waren der Sieg über die Franzosen und die Gründung des Deutschen Reichs“*.  1950 wurde die Tafel über dem Eingang abgenommen. Sie trug den markigen Spruch:

P1020098P1020101Dem Vaterland zum Ruhm

sei geweiht dies Heiligtum

Hoch in Taunus Bergen Pracht

zu verkünden Deutschlands Macht.

0000000000

Von der Plattform unterhalb des Tempel kann bei guter Sicht auf Eppstein und den Feldberg geschaut werden. Von dort geht es vorbei an der höchsten Erhebung des Staufen mit 451 Meter zum Großen Mannstein, an dem eine Gedenktafel an den „Staufenschwur“ der Brüder von Gagern erinnert.

P1020103Nach so viel deutsch-nationaler Geschichte geht’s bergab zum Gimbacher Hof, einem netten Ausflugslokal. Nach P1020106ausgiebiger Rast wanderten wir wieder zurück zum Fuß des Hasenbergs.

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Die reine Wanderzeit betrug knapp vier Stunden. Ausgangspunkt: Münsterer Straße/Am Hasenberg in Hofheim-Lorsbach.

Dank an Karl für die hervorragende und zuerlässige Führung.

*= aus dem Flyer „Kaisertempel“ des Verschönerungsvereins Eppstein e.V.

Durch Anklicken können die Fotos vergrößert werden.

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5 Kommentare on “Wanderung bei Kelkheim im (Vor-)Taunus”

  1. Oh wie klasse, ich bin zwar oft am Kaisertempel, aber den Weg kenne ich noch nicht. Der ist notiert. Ebenso wie der Gimbacher Hof. Dann ist das Wochenende ja gerettet!

  2. Lakritze sagt:

    Ah, schön. Im Taunus war ich schon ewig nicht mehr; müßte wieder mal …

  3. Philipp Elph sagt:

    Hat dies auf Philipp Elph rebloggt und kommentierte:

    Februar 2015

  4. ottogang sagt:

    Du hast Dich ja richtig zum tapferen Wandersmann entwickelt

  5. […] Wanderung bei Kelkheim im (Vor-) Taunus (Februar 2015) […]


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